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Praktische Tipps zur Betreibung

Aktualisiert am 9. August 2026

Über die vier legalen Wege hinaus finden Sie hier konkrete Antworten auf die häufigsten Situationen: was ein Vermieter, ein Arbeitgeber oder eine Einbürgerungsbehörde sieht, was ein Inkassobüro wirklich verlangen darf, was von Ihrem Lohn pfändbar ist – und wie Sie Ihren Auszug legal sauber halten.

Nichtbekanntgabe einer Betreibung: haben Sie Anspruch?

Nicht jede Betreibung berechtigt zur Nichtbekanntgabe: nötig sind Rechtsvorschlag, drei Monate Wartezeit und ein untätiger Gläubiger. Bezahlen genügt nicht.

Betreibung wegen Krankenkassenprämien: verstehen und handeln

Die Kasse muss betreiben (Art. 64a KVG) — bezahlen löscht den Eintrag nicht. Was hilft: den Rückzug verlangen, und warum der Kassenwechsel blockiert bleibt.

Rechtsvorschlag gegen einen Zahlungsbefehl erheben

Sie haben einen Zahlungsbefehl erhalten? Sie haben 10 Tage Zeit, um kostenlos Rechtsvorschlag zu erheben (Art. 74 SchKG). Wie es geht, welche Wirkungen es hat und was der Gläubiger anschliessend beweisen muss.

Der Verlustschein, einfach erklärt

20 Jahre Verjährung, aber keine Zinsen (Art. 149a SchKG): was der Gläubiger mit dem Verlustschein darf, wie lange er sichtbar bleibt und wie Sie ihn loswerden.

Betreibung bezahlt — und immer noch im Register

Sie haben bezahlt, doch die Betreibung steht weiterhin im Register. Warum das normal ist, was der Gläubiger tun müsste und welche Wege Ihnen bleiben.

Betreibung und Wohnungssuche: was der Vermieter sieht

Was ein Vermieter auf Ihrem Betreibungsregisterauszug sieht, was er verlangen kann und wie Sie ein sauberes Bewerbungsdossier für die Wohnung präsentieren – legal.

Betreibung und Arbeitsstelle: kann ein Arbeitgeber sie sehen?

Kann ein Arbeitgeber Ihre Betreibungen einsehen? Was Art. 8a SchKG erlaubt, was in der Praxis geschieht und wie Sie das Thema angehen.

Wie Sie einen Betreibungsregisterauszug erhalten

Wo Sie Ihren Betreibungsregisterauszug beantragen, was er kostet (17 CHF, Art. 12a GebV SchKG) und wie Sie ihn je nach Ihrer Situation sauber erhalten.

Betreibung und Einbürgerung: was wirklich blockiert

Verhindert eine Betreibung die Einbürgerung? Was Art. 12 BüG und Art. 4 BüV verlangen, welche Rolle der Betreibungsregisterauszug spielt und wie die Kantone es handhaben.

Kredit abgelehnt: Betreibungsregister, ZEK, IKO und CRIF

Eine Kreditablehnung kommt nicht immer vom Betreibungsregister. Unterschied zwischen Betreibungsregister, ZEK, IKO und CRIF — und wie Sie Ihre Daten korrigieren lassen.

Lohnpfändung und Existenzminimum: was wirklich pfändbar ist

Lohnpfändung nach Art. 93 SchKG: Berechnung des Existenzminimums, Grundbeträge, Höchstdauer von einem Jahr, 13. Monatslohn und Information des Arbeitgebers.

Inkassobüros: was sie dürfen — und was nicht

Intrum, EOS, Creditreform: was ein Inkassobüro in der Schweiz rechtlich verlangen darf. Verzugszins von 5 % (Art. 104 OR), Mahngebühren und Ihr Recht auf Rechtsvorschlag.

Betreibung von Serafe: verstehen und reagieren

Serafe betreibt wegen unbezahlter Radio- und Fernsehabgabe. Warum der Rechtsvorschlag allein wenig bringt, wann eine Befreiung möglich ist und wie Sie den Auszug bereinigen.

Steuerschulden: die Betreibung vermeiden oder aus ihr herausfinden

Unbezahlte Steuern in der Schweiz: wie die Verwaltung zur Betreibung übergeht, wie Sie eine Ratenzahlung aushandeln und wann sich ein Steuererlass beantragen lässt.

Frist für den Rechtsvorschlag verpasst: die verbleibenden Wege

Die zehn Tage für den Rechtsvorschlag sind abgelaufen? Fristwiederherstellung (Art. 33 Abs. 4 SchKG), mangelhafte Zustellung, Klage nach Art. 85a SchKG — die verbleibenden Wege.

Aus der Überschuldung herausfinden: was wirklich hilft

Überschuldung in der Schweiz: Schuldenberatung, einvernehmliche private Schuldenbereinigung (Art. 333 SchKG), Privatkonkurs — und warum dieser die Schulden nicht tilgt.

Rechtsöffnung: was dabei wirklich auf dem Spiel steht

Der Gläubiger verlangt die Rechtsöffnung: Unterschied zwischen provisorischer (Art. 82 SchKG) und definitiver Rechtsöffnung (Art. 80 SchKG), Einwendungen und Fristen.

Mietzinsausstand: der Ablauf und die entscheidenden Fristen

Ausstehender Mietzins in der Schweiz: die Zahlungsfrist von 30 Tagen (Art. 257d OR), die Kündigung, das Ausweisungsverfahren und die lange Spur im Betreibungsauszug.

Betreibungen und Aufenthaltsbewilligung: was wirklich auf dem Spiel steht

Können Schulden die Verlängerung einer B-Bewilligung oder die Erteilung der Niederlassung C blockieren? Integrationskriterien (Art. 58a AIG), Verwarnung und Rückstufung.

Eine Betreibung, die Sie nicht kennen: das Vorgehen

Eine Betreibung für eine Schuld, die nicht Ihre ist? Jede Person kann ohne Beweis betreiben. Rechtsvorschlag, Strafanzeige, Art. 85a SchKG und Bereinigung des Auszugs.

Was eine Betreibung loszuwerden wirklich kostet

Auszug 17 Franken, Nichtbekanntgabe 40 Franken, Rückzug durch den Gläubiger gratis: die amtlichen Gebühren sind tief. Teuer wird der falsche Weg.

Der Gläubiger zieht nicht zurück: was Ihnen bleibt

Kein Gesetz zwingt einen Gläubiger, eine bezahlte Betreibung zurückzuziehen. Was bleibt: Nichtbekanntgabe, Fünfjahresfrist, gerichtlicher Weg — und wie verhandeln.

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